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Zukunftsorientierung Druckluftenergie 2.0

Ausgangslage und Ziel

Energieeffizienz und Umweltschutz (CO2-Minderung) sind die Basis auf dem Weg zu Wettbewerbsvorteilen. Die Transformation zum schonenden Umgang mit Umwelt und Ressourcen ist es vor allem dem immer stärker werdenden Kostendruck zuzuordnen, der die Industrieunternehmen dazu zwingt, permanent über ihren Energieverbrauch nachzudenken.

Das betrifft insbesondere die teuerste Nutzenergie (20- bis 40-mal teurer als Elektroantriebe), nämlich die Druckluft, und zwar auf der komplexen systemischen Wertschöpfungsschiene von den Kompressoren, über die Aufbereitung und Druckluftnetz bis zu den Verbrauchern. Das ist vergleichbar mit der Systemkompatibilität im Automobilbereich bezüglich Aerodynamik, Leichtbauweise, hocheffizienter kleiner Motoren sowie Hybridkonzepten, um letztlich den Verbrauch zu reduzieren.

Laut EU-Studie (Radgen/Blaustein: „Compressed Air Systems in the European Union“, Stuttgart 2001) werden in 80 % aller Betriebe 50 % und mehr der teuren Druckluft vergeudet.

Noch 2009 stellte Prof. em. Dr. Ing. Eberhard Jochem (ETH-CEPE, Zürich) fest: „Die Erdölzeit geht zu Ende, und die Eisenzeit der Druckluft dauert noch an.“

Elektrizität, Basis für die Nutzenergie Druckluft ist mit ca. 40 % des Endenergiebedarfs ein wichtiger Energieträger in der Industrie.

Im Rahmen der Kampagne “Think Blue.Factory” wurde z. B. im Motorenleitwerk Salzgitter (VW) festgestellt, dass 20 % des Stroms für Druckluft verwendet werden und „gigantische Einsparpotenziale“ bestehen.

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Veröffentlichungen: